Berichte
Erster Gottesdienst für Kinder nach den SommerferienSonntag, 17.08.2008
Am 17.August 2008 fand der erste Gottesdienst für Kinder „KIGO 10-14“ nach den Sommerferien wieder in Beckhausen statt.
Hirte Markus Krebs aus der Gemeinde Gladbeck-Mitte hielt den Gottesdienst nach dem Wort aus 2. Buch Könige 6 Verse 16 und 17:
Er sprach: „Fürchte Dich nicht, denn derer sind mehr, die bei uns sind, als derer, die bei ihnen sind!“ Und Elisa betete und sprach: „Herr, öffne ihm die Augen, dass er sehe!“ Da öffnete der Herr dem Diener die Augen und er sah, und siehe, da war der Berg voller feuriger Rosse und Wagen um Elisa her.
Der Hirte erklärte den Kindern, worum es bei diesem Wort ging. Elisa war ein Prophet, ein Mann Gottes, und hatte die Aufgabe das Wort Gottes zu verkündigen, Kranke zu trösten und zu heilen und hatte die Gabe, alles sehen zu können.
Der König von Aram führte Krieg mit Israel, doch Elisa konnte den König von Israel durch seine seherischen Fähigkeiten vor allen geplanten Hinterhalten der Aramäer warnen. Dies erzürnte den König von Aram und er ließ die Stadt in der sich Elisa aufhielt von einem großen Heer, Rosse und Wagen umstellen, um ihn gefangen zu nehmen.
Der Diener Elisas bekam bei diesem Anblick Angst, doch Elisa konnte mehr sehen als er, nämlich dass Hilfe da war und bat Gott, auch den Diener dieses sehen lassen zu können, damit er keine Angst mehr haben müsse.
Hirte Krebs sagte den Kindern, dass jeder Mensch schon einmal Angst gehabt hat, und fragte sie, was man denn tun könne, wenn dies der Fall ist.
Die Kinder gaben an, dass man beten könne und auch Hilfe holen sollte von jemandem der stark ist, oder jemanden, zu dem man Vertrauen hat. Dies könnten die Eltern sein, der Religionslehrer oder ein guter Freund.
Es ist nicht immer so, dass sich die Situation dadurch ändert, aber das Gefühl im Herzen ändert sich.
Elisa hatte die Angst des Dieners gesehen. Nachdem diesem die Augen geöffnet worden waren, konnte er die Hilfe sehen. Es gibt auch heutzutage Dinge die man nicht sehen kann z.B. einen Schutzengel.
Im Mitdienen erwähnte Priester Schmäske die Begebenheit von den Fischern im Boot, die in ein Unwetter kamen und Angst hatten. Auch sie machten die Erfahrung, dass beten hilft, wenn man Angst hat.
Zum Abendmahl sangen die Gottesdienstbesucher gemeinsam das Lied Nr. 75 „Gott ist die Liebe“. Nach dem Abschlussgebet konnten sich die Kinder wieder mit Speisen und Getränken stärken, und anschließend an den Religions- und Konfirmandenunterrichten teilnehmen.
Claudia Karlisch / Klaus Schmäske
