Berichte

Apostelgottesdienst in BeckhausenDonnerstag, 08.07.2010

Am Mittwoch, den 30.06.2010, hielt Apostel Storck einen Gottesdienst in der Gemeinde Beckhausen, in dem auch heilige Versiegelungen und eine Ordination durchgeführt wurden.


Apostel Storck diente nach einem Textwort aus Lukas 8, 18: „So seht nun darauf, wie ihr zuhört; denn wer da hat, dem wird gegeben; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er meint zu haben.“

Zunächst ging der Apostel auf den ersten Teilabschnitt des Wortes ein und betonte, dass es oft bedeutender sei, wie wir hören, als was wir hören. Wir hören das Wort vom Altar Gottes und glauben zu erkennen, dass es dem Nächsten gilt. Dabei übersehen wir die Tatsache, dass Gott vielleicht genau dieses Wort für uns selbst gegeben hat. Der Gottesdienst soll also mit etwas mehr Selbstkritik gehört werden. Daraus ergibt sich auch, dass wir wider unserer eigenen Erfahrung Gottes Rat annehmen sollten, auch wenn wir andere Vorstellungen von einer Problemlösung haben.

Anschließend bezog sich Apostel Storck auf den zweiten Textteil, zu dem er sagte, es seien harte Worte, dass dem, der nichts hat auch noch das genommen wird, was er hat. Doch er erläuterte, dass Gott nur da etwas geben könne, wo schon etwas vorhanden ist. Wo beispielsweise kein Glaube und keine Gottesfurcht vorhanden ist, da wird man Glaubenserlebnisse nicht erkennen und Gottes Hilfe nicht erkennen.
Wenn also Gottesfurcht und Gottvertrauen eingesetzt würden um den Willen Gottes zu tun, kann Gott darauf aufbauen und seine Hilfe schenken.

Zwei Erwachsene und drei Kleinkinder wurden während des Gottesdienstes versiegelt. Einleitend sagte der Apostel, dass diese Seelen spüren sollen, dass Gott sie in besonderer Weise segnet, denn er schließt einen Bund mit ihnen, der ihnen großartige Voraussetzungen bietet.
Manchmal, so der Apostel, haben Eltern nicht die Möglichkeit ihren Kindern viel zu bieten; dann soll das gegeben werden, was möglich ist. Gott wird das besonders segnen. Dies gilt für besondere Lebenssituationen genauso wie für die Opferbereitschaft. Gott wird das Wenige segnen.
Abschließend machte er darauf aufmerksam, dass Kinder mehr mitbekommen, als wir manchmal glauben. Deshalb sollen die Eltern das Gebet, den Opfersegen und die Nähe Gottes suchen. Gott wird immer viel dazu geben. Diese Worte richtete er auch an die Erwachsenen, die versiegelt wurden.

Zum Ende des Gottesdienstes wurde für die Gemeinde Beckhausen ein Glaubensbruder zum Diakon ordiniert. Der Apostel erwähnte, dass jeder seinen Amtsauftrag nach besten Möglichkeiten ausfülle. Der Diakon hat immer eine klare Haltung gegenüber dem Evangelium Jesu. Er verhält sich so, dass sich die Gemeindemitglieder an ihm orientieren können. Er folgt nach und wankt nicht.
Apostel Storck sagte, der Diakon könne sich sicher sein, dass in allen Bereichen, sei es in der Familie, im Berufsleben oder im Gemeindeleben, Gott immer für ihn sorgen wird.

Nach der Ordination und der Feier des Abendmahls beendete der Apostel den Gottesdienst mit Gebet.

Ina Seipold / Andreas Spies