Berichte

Apostelgottesdienst in Gelsenkirchen-BeckhausenSonntag, 08.01.2012

Am Mittwoch, den 07.12.2011 hielt Apostel Rainer Storck einen Gottesdienst in der Gemeinde Beckhausen, in dem drei Diakone gesetzt und drei Kinder und ein Jugendlicher versiegelt wurden.


Das Textwort „Er sagte ihnen aber ein Gleichnis darüber, dass sie allezeit beten und nicht nachlassen sollten,…“ aus Lukas 18, 1 lag dem Mittwochabend-Gottesdienst zugrunde, zu dem auch die Gemeinde Gelsenkirchen-Horst eingeladen war.

Die bittende Witwe

Hintergrund dieses Textwortes ist das Gleichnis über eine Witwe, die mit einem besonderen Anliegen vor einen Richter tritt. Dieser wehrt sie mehrfach ab, doch die Witwe lässt nicht nach zu bitten und schließlich lenkt der Richter ein und hilft.
Daraus resultiere die Schlussfolgerung, so Apostel Storck, dass man im Gebet nicht nachlassen sollte, denn wenn Beharrlichkeit der Witwe half, warum sollte es bei Gott anders sein.

Nicht nachlassen

Im Verlauf seiner Predigt erwähnte der Apostel weitere Eigenschaften, in denen man nicht nachlassen solle. So nannte er beispielsweise die „Erste Liebe“, die dazu ermutigt mitzuhelfen, zu dienen und weiterzuarbeiten.
Auch im Bekennen des eigenen Glaubens solle man nicht nachlassen. Damit sei der persönliche Weinberg gemeint, so der Apostel. Jeder sollte wissen dürfen, dass wir neuapostolische Christen sind, die an die Wiederkunft Jesu Christi glauben und sich darauf vorbereiten. Auch in dieser Vorbereitung solle man nicht nachlässig werden.
Zuletzt wies Apostel Storck auf die Opferbereitschaft und den Kampf gegen die Sünde hin, in denen man ebenfalls nicht nachlassen solle.

Versiegelung

Den Eltern der Kinder sagte der Apostel, dass Gott Anteil am Leben ihrer Kinder nehmen möchte, doch er zwänge sich nicht auf. Das bedeutet, die Eltern müssen ihren Kindern Möglichkeiten geben, in dem sie die Gottesdienste besuchen, in denen immer wieder der Heilige Geist genährt wird, damit sich etwas entwickeln kann. Wichtig sei auch hier, so der Apostel, das Gebet zusammen mit den Kindern.

Drei Diakone werden gesetzt

Am Schluss des Gottesdienstes richtete Apostel Storck einige Worte an die neuen Diakone. Gott, so sagte er, hat auch Teil an ihrem Leben, selbst wenn man morgen im Alltag nichts davon bemerken mag. Als Diakonen haben sie ein wichtiges Amt zum Wohle der Gemeinden angenommen. Der Apostel empfahl ihnen, die Gemeindemitglieder nicht an sich zu binden, sondern im Gebet an Gott weiterzugeben, sich zu beugen und zu jedem aufzuschauen und für alle, auch für die, welche die Gottesdienste nicht mehr besuchen, zu beten, damit alle bei der Wiederkunft Jesu dabei sein können.

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I. Seipold/ R. Schwittay